Lehrer

Über den Gründer und Lehrer Alexander Sanjay Breunlich
Studium an der Universität Wien für Kommunikationswissenschaften, Soziologie, Psychologie und Theater. Abschluss mit dem Magister für Philosophie. Seit 2004 Zulassung zum Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie. Zur Zeit lebe ich in Berlin als freiberuflicher Dozent für Filmdramaturgie, Kommunikation und visuelle Kommunikation und als Yogalehrer. Im Sommer 2009 erhielt ich den persönlichen Segen von Amma ( www.amma.org ) für meine Arbeit als Yogalehrer.

Mit Yoga beschäftige ich mich seit 1994. Bei meiner ersten Indienreise wurde ich von einem Wandermöch dazu inspiriert und studierte anschließend 14 Jahre Yoga bei dem indischen Meister Paramhans Swami Maheshwarananda. Ich habe mehrere Studienreisen nach Indien unternommen, um mich dort in verschiedenen Ashrams im Yoga zu vertiefen. Meine Arbeit als Yogalehrer gründet auf einer langjährigen Praxis und den Belehrungen lebender indischer Meister. Große Bedeutung haben für mich auch die Werke von Rudolf Steiner und Heinz Grill. Durch ihre Inspiration entschied ich mich, inhaltlich unabhängig von Organisationen zu unterrichten und die Selbstbestimmung des Menschen in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu stellen, frei von autoritärer Bevormundung. Die Lehrer – Schüler Beziehung soll von einem Empfinden freier Liebe getragen sein.

Yoga ist für mich ein Weg, der zur Erkenntniss einer inneren Verbundenheit zu allem Leben führt, ein Weg, der eine intensive Beziehung zu sich und seiner Umwelt entwickelt. Yoga ist für mich angewandte Philosophie. Yoga ergründet das Menschsein in seiner meditativen Schau und sucht nach der Authenzität des Augenblicks. Entgegen westlicher Welterfahrungen, mittels seiner Theorien und Apparate, steht im Yoga der menschliche Körper und sein Bewußtsein als primäres Medium der Welterfahrung im Mittelpunkt. Kein äußeres Merkmal ist sicheres Zeichen dafür, wie tief jemand im Yoga gefestigt ist – keine Ordenskleider, keine noch so schönen Worte und keine noch so perfekt ausgeführte Asana. Lediglich die innerlich gefühlte und erlebte Präsenz einer universellen Verbundenheit ist Zeichen dafür. Daraus entsteht ein natürliches Verantwortungsgefühl sich und der Umwelt gegenüber. Durch den transpersonalen Aspekt des Yoga gelangt man zu einer angstfreieren Lebenshaltung, da das Bewußtsein in der Meditation nicht als körperlich determiniert erfahren wird. Wenn ich unterrichte, dann nicht um einer äußeren Perfektion wegen, sondern um zu inspirieren und Yogaprinzipien zu vermitteln.